Mein Schicksal ist der Sternreif,
Der Stern ueber dem langen Weg
Durch dem blauen Tal,
Der auf kaltem Stahl glaenzt.
Mein Freund, ich sah mich im Sonnenuntergang,
Fallend wie ein Stern in die Unendlichkeit.
Mein Freund, ich sah mich im Sonnenuntergang,
Ich treffe keinen Anbruch.
Mein Stern ist der Saitewind,
Die Saite ueber dem schlaefrigen Wasser angespannt,
Die Saite der verbrannten Jarhunderts,
Die im letztem Stoehnen erklang.
Oh Fremder, die soennige Saiten
Zerschnieden deine Haende.
Oh Fremder, die soennige Saiten
Sagen dir nur ueber das Scheiden.
Mein Stern ist die Mondkaelte,
Der Mond scheint in den Pferdaugen,
Der Mond kam zu der Stadt,
Und erleuchtete den toten Olivenbaum.
Mein Freund, ich bin bei dem Mond angerufen,
Die Mondpferden stampfen mit den Hufen die Erde
Mein Freund, ich bin bei dem Mond angerufen,
Ich entkomme die Verfolgung nicht.
Mein Mond ist die Winterflamme,
Winter, Stern und Unruhe.
Im Winter mein Herz ist wie eine Steine
Und alle Wegen fuehren ins Nichts.
Oh Fremder, du verblutest
Und dein Gesicht ist bleicher als Nebel.
Oh Fremder, du verblutest,
Ich kann deine Wunden nicht bedecken.
Mein Schicksal ist der Sternreif,
Der Stern ueber dem langen Weg
Durch dem blauen Tal,
Der auf kaltem Stahl glaenzt.